Der praktische Unterricht

Die praktische Ausbildung besteht aus zwei Teilen: Übungsfahrten und Sonderfahrten. Die Anzahl der Übungsfahrten ist nicht festgelegt. Jeder braucht unterschiedlich viele Übungsstunden, bis er eine ausreichende Sicherheit beim Fahren erlangt. Deshalb entscheiden wir gemeinsam mit Ihnen, wie viele Übungsstunden Sie benötigen, um mit dem nächsten Teil - Sonderfahrten - zu beginnen.

Die Anzahl der Sonderfahrten ist gesetzlich festgelegt. Wenn sie die Fahrerlaubnis der Klasse B zum ersten Mal erwerben, müssen sie insgesamt zwölf Sonderfahrten absolvieren: fünf Überland-, vier Autobahnfahrten und drei Fahrten bei Dunkelheit.

Wer die Fahrerlaubnis der Klasse BE zum ersten Mal erwirbt, benötigt fünf Sonderfahrten: drei Überlandfahrten, eine Autobahnfahrt und eine Fahrt bei Dunkelheit.

Wer die Fahrerlaubnis der Klasse A zum ersten Mal erwirbt, benötigt 12 Sonderfahrten: 5 Überlandfahrten, 4 Autobahnfahrten und 3 Fahrten bei Dunkelheit.

Wer die Fahrerlaubnis der Klasse A1oder A2 zum ersten Mal erwirbt, benötigt zwölf Sonderfahrten: fünf Überland-, vier Autobahnfahrten und drei Fahrten bei Dunkelheit.

Für den Erwerb der Fahrerlaubnis der Klasse AM ist die Anzahl der praktischen Sonderfahrten nicht festgelegt.

Ein praktischer Unterricht dauert  45 oder 90 Minuten. Er kann begonnen werden zusammen mit dem theoretischen Unterricht, gleich nach der Anmeldung in der Fahrschule. In unserer Fahrschule können Sie Ihre Ausbildung und Prüfungen auf modernen Kraftfahrzeugen Audi A3 Sportback, Golf Plus, Audi Q3,Golf 7 und Motorrädern Honda und

BMW mit ABS absolvieren.


Ebenso stellen wir Ihnen Automatikfahrzeuge zur Verfügung: Audi A3 Sportback und Mercedes B-Klasse.Sie können freiwillig auf einem Automatikfahrzeug Ihre Ausbildung absolvieren oder es wird Ihnen behördlich vorgeschrieben, zum Beispiel bei einer Behinderung. Man muss folgendes Anmerken: wer seine Prüfungen auf einem Automatikfahrzeug ablegt, darf anschliessend nur Automatikfahrzeuge fahren. Ein Führen von Fahrzeugen mit Schaltwechselgetriebe ist mit so einem Führerschein verboten. Diese Einschränkung wird in Ihrem Führerschein vermerkt.

Wenn Sie später Fahrzeuge mit Schaltwechselgetriebe fahren wollen, müssen Sie eine weitere Prüfung ablegen. Wenn Sie diese Prüfung bestehen, bekommen Sie das Recht, Fahrzeuge mit Schaltwechselgetriebe zu führen.

 

Für die praktische Ausbildung holen wir unsere Fahrschüler pünktlich von Zuhause oder von der Schule ab und bringen sie zurück , wo es Ihnen am besten passt.

 

Bevor du dich an das Steuer setzt, kannst du auch eine praktische Mitfahrstunde mit deinem Fahrlehrer vereinbaren.